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19. und 20. Mai 2012
FENSTER ZUM SONNTAG-Talk
auf SF zwei und SF info:
Delia Schreiber kennt die Stürme einer Ehe sehr genau. Grund: Sie ist selber zweifach geschieden. Das Wissen und die Erfahrungen aus den schwierigen Zeiten helfen ihr, die Situationen anderer Paare zu verstehen und einzuschätzen. Bei ihrer Beratung tauchen oft Fragen auf: Warum hört er mir nicht zu? Warum muss sie immer an mir herumnörgeln? Wie kämpft man sich zurück in eine glückliche Ehe?
Delia Schreiber gibt fundierte Tipps und eine Art Plan, wie man die Ehe vielleicht doch noch retten kann! Sie ist überzeugt: Solange beide Partner an der Ehe und sich selbst arbeiten wollen, ist keine Ehe verloren.
Christliche-Lebensberatung.ch > Themen > Alt und nur im Weg
Sie nennen sich die Cowboys von der Waterkant, die deutsche Country- und Western-Gruppe Truckstop. 1977 veröffentlichte sie einen Song zum Thema Alter: «Alt und nur im Weg». Darin wird das Spannungsfeld zwischen den Visionen aus der Jugendzeit und den unwiderlegbaren Tatsachen des Alters angesprochen. «Er war ein Kind, als er fort lief, er wollte Amerika sehen». Doch der Wind habe sich gedreht, die Zeit der überflüssigen Kräfte ist vorbei und nun sei er alt und nur im Weg. In der Nacht sei er einsam, die Freunde sind alle schon weg, keiner ist mehr da, der fragt, wie es ihm geht. Er war beliebt und begehrt bei den Frauen, und jetzt wo nichts mehr geht, sei er alt und nur im Weg (genauer Text siehe Truckstop.de)
Ein Blick auf das «Alt werden»
Wir wollen alt werden, doch alt sein will niemand. Warum? Je älter wir werden, desto mehr lässt die Kraft und vieles andere nach. Nur eine Sache nimmt zu: unsere Vergesslichkeit! Das sind alles andere als ermutigende Perspektiven. Die Gesundheitskosten steigen und man braucht für alles mehr Zeit und Energie. Betrachtet man die Erhebung des Bundesamtes für Statistik zu Krebs im Alter, sind die Perspektiven für Männer von 45 bis 84 und für Frauen sogar schon ab 25 Jahren nicht gerade rosig, da in diesem Alter Krebs die häufigste Todesursache ist (Quelle: bsf.admin.ch). Fest steht die ernüchternde Tatsache: Wir sind vergänglich. Nach dem Aufstieg folgt der Abstieg, nach dem Enthusiasmus die Ernüchterung.
Wir werden immer älter
Diese Ernüchterung trifft immer mehr Menschen. Die demografische Alterung der Wohnbevölkerung setzt sich weiter fort. Der Anteil der Personen ab 65 Jahren steigt von 15,4% im Jahr 2000 auf 16,8% im Jahr 2009. Dem gegenüber stehen Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren. Ihr Anteil geht von 23,1% auf 21,0% zurück. Dank dem Bundesamt für Statistik kann, zumindest aufgrund erhobener Zahlen, die Zukunft abgeschätzt werden. Der Altersquotient steigt kontinuierlich (27,0%), der Jugendquotient (33,8%) dagegen sinkt seit 2000 (Quelle: bsf.admin.ch).
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«Und wir dachten, es ist für immer.»
«Die Taschen leer und der Kopf voll: Mädchen und Songs und Rock n Roll. Und wir dachten, es ist für immer.»
Wie oft trifft der deutsche Liedermacher Reinhard Mey, zum Beispiel hier im Lied „50! Was, Jetzt Schon?“, den Nagel auf den Kopf.
«Splittert jetzt hier und da der Lack, bin ich jetzt auch so´n alter Sack,
zu dem ich und meine Gefährten jeden, der über zwanzig war
gnadenlos stempelten und gar zum Zausel und scheintot erklärten?»
Was zählt im Alter?
Alt werden und dazu stehen, ist nicht immer einfach! Senioren sind von der Wirtschaft entdeckt und als sogenannte «Anti-Aging» -Zielgruppe erfasst worden. Ziel: Produkte zu verkaufen, die das Alter, zumindest dessen äussere Auswirkungen, verhindern oder wenigstens verlangsamen. Ein Ansatz, der zwar grundsätzlich positiv ist, aber nicht den eigentlichen Nerv trifft.
Gedankenanstösse:
© Christliche-Lebensberatung.ch - 31.01.2011 (ar)
Bild © Medienmagazin antenne (ERF Medien)
Das «Alt werden» konstruktiv entdecken
«Alt sein – das gönn ich mir»
Im Artikel «Alt sein – das gönn ich mir» weist der Autor Wolfgang Steinseifer auf viele Vorteile des Älterwerdens hin. Alt werden heisst: Ich kann im Heute leben und gleichzeitig auf einen grossen Schatz an Erfahr- ungen und Erinnerungen zurückblicken. Wie und wann diese einsetzt oder ruhen gelassen werden, das bestimmen Rentner selbst.
Zum PDF «Alt sein – das gönn ich mir»
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