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19. und 20. Mai 2012
FENSTER ZUM SONNTAG-Talk
auf SF zwei und SF info:
Delia Schreiber kennt die Stürme einer Ehe sehr genau. Grund: Sie ist selber zweifach geschieden. Das Wissen und die Erfahrungen aus den schwierigen Zeiten helfen ihr, die Situationen anderer Paare zu verstehen und einzuschätzen. Bei ihrer Beratung tauchen oft Fragen auf: Warum hört er mir nicht zu? Warum muss sie immer an mir herumnörgeln? Wie kämpft man sich zurück in eine glückliche Ehe?
Delia Schreiber gibt fundierte Tipps und eine Art Plan, wie man die Ehe vielleicht doch noch retten kann! Sie ist überzeugt: Solange beide Partner an der Ehe und sich selbst arbeiten wollen, ist keine Ehe verloren.
Christliche-Lebensberatung.ch > Themen > Gewalt heute
Die NZZ (Neue Zürcher Zeitung) vom 28. April 2010 berichtet über einen 9-jährigen Jungen, der seine Klassenlehrerin tätlich angegriffen hat. Klagen über schwere Verhaltensauffälligkeiten oder Gewalt schon unter Kindergärtlern seien häufiger zu hören als früher; hin und wieder werden Kinder vom Kindergarten oder von den ersten Primarklassen ausgeschlossen, weil sie nicht mehr tragbar sind. (Quelle: NZZ.ch).
Während früher für Gewalt noch Gründe vorliegen mussten, ist dies heute nicht mehr der Fall. Menschen können ohne Grund auf offener Strasse niedergeschlagen werden, im schlimmsten Fall kommt es zu schweren Verletzungen oder sogar zum Tod.
Auch das Alter der Täter verjüngt sich immer mehr.
Gründe für Gewalt
In einer Interpellation (eingereicht 23.3.06 von Nationlrat Christoph Darbellay) von zum Thema der jugendlichen Delinquenz sieht der Bundesrat folgende Gründe (Punkt 2, Antwort des Bundesrates):
Ganz allgemein seien Gewaltopfer wie -täter häufig wirtschaft- lich unterprivilegiert und gesellschaftlich wenig integriert. Eine der grundlegenden Ursachen für die Delinquenz von Jugendli- chen liege in den fehlenden Perspektiven für die eigene Zu- kunft. Weiter würden Urbanisierung und Pluralisierung der Gesellschaft zur Delinquenz von Jugendlichen beitragen: Die Sozialkontrolle sei ebenfalls am schwinden, Erwachsene würden sich nicht mehr direkt einmischen, sondern rufen die Polizei.
Um Gewalt von Jugendlichen zu verhindern ist eine wirkungs- volle Prävention angesagt in der Eltern frühe Anzeichen er- kennen und Verantwortung wahrnehmen - Prävention im Sinne von verhindern statt verurteilen.
Gewalt ist eine sehr ernste Angelegenheit! Wer in dieser wichtigen Frage gerne eine externe Beratung sucht, findet weiterführende Links zu entsprechenden Lebensberater und Lebensberaterinnen im Berater-Verzeichnis.
© Christliche-Lebensberatung.ch - 30.4.2010
Gewalt verhindern, Menschen sozial integrieren - ©
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