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25. und 26. Februar 2012
FENSTER ZUM SONNTAG-Talk
auf SF zwei und SF info:
«Engels- und andere Geschichten»
Peter Schulthess ist Pfarrer, Notfallseelsorger und Engelsforscher. Mal wird er zu einem Unfall gerufen, dann ist es eine Hochzeit oder eine Taufe – und im vergangenen Jahr sogar ein Mordfall! Viele seiner Erlebnisse hat er in zwei Büchern beschrieben. Der FENSTER ZUM SONNTAG-Talk spricht mit ihm über seine tägliche Arbeit, wie man nach Engeln forschen kann, was er bei seinen Notfällen erlebt und wie er selber damit umgeht.
Denn das vergangene Jahr hielt auch für ihn persönlich einige negative Überraschungen bereit. Durch einen Skiunfall gerät er in eine Spirale von Schlaflosigkeit und Angstzuständen, aus denen selbst er nur schwer herausfindet – und welche ihn fast verzweifeln lässt.
Christliche-Lebensberatung.ch > Themen > Mit der Bibel Zuversicht gewinnen
Durch die Bibel Zuversicht gewinnen, die über erlebtes Leid hinauswächst
«Der Papst empfiehlt die Bibel als Ferienlektüre» so titelten einige Medien anfangs August im deutschsprachigen Raum eine Meldung. Die Urlaubszeit sei wichtig, um neue Kraft zu schöpfen. Damit man sich erholen könne, brauche es auch innere Kraftquellen, so das katholische Oberhaupt. Diese würde man unter anderem beim Lesen der Bibel finden.
Ein Haudegen bekennt sich zum Bibellesen
In der Bibel lesen kann man mittlerweile in 2527 Sprachen (Quelle: kathweb.at, 25.7.2011), was bedeutet, dass es sie in Fülle und für jedermann gibt – neuerdings ist mit der «Metal Bibel» sogar eine Ausgabe für Rockfans erschienen. Man muss sich also nur eine besorgen und sich Zeit nehmen.
Einer, der das offensichtlich gemacht hat, ist der «King of Country», besser bekannt als Johnny Cash. In einem Interview mit dem Schleswig Holsteinischen Zeitungsverlag erzählt der deutsche Countrysänger Gunter Gabriel von seinen Begegnungen mit Johnny Cash. Interessant an der amerikanischen Countryikone fand Gabriel, dass «in seinem Studio immer eine Bibel lag, von ihm und seiner Frau June von vorn bis hinten durchgearbeitet, viele Textzeilen mit Kugelschreiber unterstrichen.»
Johnny Cash war als Haudegen bekannt, der Probleme mit Medikamenten und Alkohol hatte. Unvergesslich bleibt sein Auftritt in der Sendung «Wetten dass …» im Jahre 1983, wo er vollkommen betrunken Worte stammelte. Er versang sich fortlaufend, hatte den Text nicht richtig im Kopf und sank anschliessend sogar noch schluchzend auf die Knie. Dieser Auftritt war ein Sinnbild für sein Leben.
«Cashs Zuversicht wächst über das erlebte Leid hinaus, seine Stimme ist von brüchiger Inbrunst.» schreibt Oliver Ding auf Plattentests.de zur Produktion «Johnny Cash - American VI: Ain't no grave».  Johnny Cash habe seine Zeit nicht mehr mit falschem Aufruhr vertändelt, sondern seinen festen Glauben an die Erlösung vermittelt.
Halt finden und Kraft schöpfen
Bibellesen hat etwas mit Auftanken und Kraftschöpfen zu tun. Genau das, was wir in den Ferien sehnlichst suchen. Johnny Cash hätte wegen des stetigen Auf und Ab seines Lebens Grund genug gehabt, die Bibel zur Seite zu legen und zu resignieren – zumindest dann, wenn es darum ginge, sie als perfekter und unfehlbarer Mensch zu lesen. Doch genau diese Einstellung ist falsch. Denn in der Bibel geht es nicht um perfekte Menschen, sondern um die, die sich trotz Versagen, trotz Endlichkeit auf diesen liebenden und ewigen Gott eingelassen haben.
© Christliche-Lebensberatung.ch - 19.8.2011
«Johnny Cash - American VI: Ain't no grave»